Die Story
Muss ich die Geschichte zusammenfassen? Eigentlich schon, denke ich. Aber es gibt andere, die können das viel besser als ich. Eine davon ist Sarah, die so lieb war, mir ihre Zusammenfassung zur Verfügung zu stellen. Danke, Sarah!
Die Geschichte des letzten Ringkrieges und der Gefährten von Sarah
Ein Tusch für Sarah!

Nach einigen Jahren bin ich zu der Meinung gekommen, es gibt im Großen und Ganzen zwei HdR-Typen:
1. Die Bücher-Leser
Gewöhnlich haben sie zuerst das Buch gelesen und nachher die Filme gesehen.
Beliebster Spruch: Oh Gott, das war im Buch aber ganz anders.
Jaha, das war es. Und das hat zumeist damit zu tun, dass man Bücher in den seltensten Fällen werkgetreu verfilmen kann. Die Dramaturgie eines Film funktioniert völlig anders. Lasst mal, PJ hat das schon super hinbekommen.
2. Die Film-Fans
Haben die Filme gesehen und dann erst davon erfahren, dass es da schon sehr lange auch Bücher zu gibt.
Beliebtester Spruch: Was meinst du damit, Haldir war gar nicht bei Helms Klamm?
Nun, als Einstieg die Filme ist völlig okay, ich liebe sie auch. Aber man tut Tolkien und diesem ganzen, großartigen Universum überhaupt keinen Gefallen, wenn man die Bücher ignoriert. Sie sind nicht ganz einfach zu lesen (Silmarillion - uähhh), doch wer letztendlich wirklich diese Welt verstehen will, sollte auch mal in den Büchern schmökern. Da weiß man denn beim Schreiben, wo man gerade in ein fettes AU reinläuft. Man weiß es, ich sag nicht, dass es nicht erlaubt ist. Die Gedanken sind schließlich frei und die eines ff-Autoren sowieso.
3. Die Gemischten
Eigentlich gibt es dann auch noch die dritte Gruppe. Da zähl ich mich auch einfach mal dazu. Wir haben beides getan: die Bücher gelesen (egal, ob nun zuerst oder erst später) und die Filme gesehen. Und wir sind hin und weg, weil die Charaktere aus den Büchern plötzlich lauter lecker Kerlchen geworden sind. Ob nun mit spitzen Ohren oder nicht.
Beliebtester Spruch: Her mit dem Elb/Waldläufer/Hobbit/Zwerg!
Mir sind die Gemischten am liebsten. Harmoniesüchtig, wie ich bin, ist es doch fein, wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft und jeden machen lässt, wie er es für richtig hält. Als Purist ist man ein wenig sehr eng begrenzt, was die Möglichkeiten als Schreiberling angeht. Als reiner Filmfan entgeht einem so viel von Tolkien, dass ich weinen könnte.
Außerdem hat der große Meister selber einmal so was Ähnliches von sich gegeben, dass er hier nur eine Grundlage (eine ganz großartige) geben will, die von anderen ruhig gefüllt werden darf.
Gut, man kann über die ein oder andere Füllung streiten, doch es wird ja niemand gezwungen, eine Story zu lesen, die seiner Einstellung widerstrebt.